Gewalt

gegen Rettungskräfte

 

Der Job von Notärzten und Feuerwehr ist, Menschen in Not zu helfen. Gerade Rettungskräfte müssen ungehindert arbeiten können, um Personen zu retten. Doch immer wieder werden sie selbst Opfer von Gewalt. Respektieren Sie unbedingt die Arbeit von Rettungskräften! Für ein gewaltfreies Miteinander - Wegsehen ist keine Lösung!


Zivilcourage fängt schon vor Auseinandersetzungen an. Situationen gibt es viele, in denen Gefahrenpotential steckt - ob im Alltag, in den eigenen vier Wänden, im Büro, in den sozialen Medien oder beim Einkaufen. Besonders Rettungskräfte müssen vor Gewalt geschütz werden. Schläge, Tritte, Bespucken und wüste Beschimpfungen gehören für viele inzwischen zum Alltag.

Zeigen Sie Zivilcourage und machen Sie Mitmenschen auf sinkende Hemmschwellen aufmerksam. Sprechen Sie andere auf ihr Verhalten an, wenn Sie mitbekommen, dass verbale Gewalt ausgeübt wird, Drohungen und Beleidigungen ausgesprochen werden.

 

Die sechs Tipps für Zivilcourage:


1.Hilf, aber bring Dich nicht in Gefahr
2.Ruf die Polizei unter 110
3.Bitte andere um Mithilfe
4.Präg dir Tätermerkmale ein
5.Kümmer Dich um Opfer
6.Sag als Zeuge aus

 

(zusammengefasst aus Quelle: www.polizei-beratung.de)

Bei Kindesmisshandlung muss von einer hohen Dunkelziffer nicht angezeigter Straftaten ausgegangen werden, da die Tat in erster Linie in der Familie verübt wird und die Opfer noch zu klein und zu hilflos sind, um auf sich aufmerksam zu machen. Charakteristisch für ältere misshandelte Kinder ist, dass sie oft aus Scham schweigen, weil sie glauben, sie seien zu Recht bestraft worden, z.B. für Bettnässen, schlechte schulische Leistungen u.ä.

Empirischen Studien zufolge wird in Deutschland körperliche Züchtigung durchaus noch als Mittel der Erziehung von Kindern toleriert. Zu unterscheiden davon sind jedoch schwere körperliche Eingriffe wie beispielsweise physische Gewalt. Allerdings gibt es angesichts der hohen Dunkelziffer keine genauen Zahlen zum Ausmaß von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung. Studien gehen davon aus, dass etwa zehn bis 15 Prozent aller Eltern schwerwiegende und relativ häufige Körperstrafen bei ihren Kindern anwenden (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2009).

Mädchen und Jungen werden ungefähr gleich häufig Opfer von Kindesmisshandlung. Die Gewalt der Eltern richtet sich überwiegend gegen Kinder in den ersten Lebensjahren: Säuglinge und Kleinkinder, aber auch unerwünschte, ungeliebte oder "schwierige", nicht selten behinderte Kinder und solche, die den Erwartungen der Eltern nicht entsprechen, sind besonders gefährdet, misshandelt und vernachlässigt zu werden.

Die seelischen und körperlichen Schäden aller Formen der Kindesmisshandlung prägen diese Kinder häufig ein Leben lang. Suchtanfälligkeit und Gewaltbereitschaft sind nur zwei mögliche Folgen, die dazu führen können, dass sich der Bedrängnis- und Gewaltkreislauf von Generation zu Generation fortsetzt. Zwar erzeugt Gewalt gegen Kinder nicht notwendig wieder Gewalt - die Biografien von jungen (und erwachsenen) Gewalttätern scheinen jedoch auf einen Zusammenhang hinzudeuten: Viele von ihnen haben in ihrer Kindheit Gewalt erfahren.

Als Täter von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung treten Frauen und Männer etwa gleich häufig in Erscheinung. Sie entstammen allen sozialen Schichten. Oft entsteht die Tat aus einer Überforderungssituation heraus. Auch die Täter und Täterinnen bedürfen dringend der Hilfen von außen. - See more at: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/kindesmisshandlung/fakten.html#sthash.dmRal51V.dpuf
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Scamming – jeder
kann Opfer werden
   
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